HIV/AIDS

Allgemein

AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome = erworbene Immunschwäche) bezeichnet eine ansteckende Krankheit, die durch ein Virus (HIV = Human Immune Deficiency Virus = menschliches Immundefekt Virus) verursacht wird.

Eine HIV-Infektion verläuft von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Aufgrund der Kombinationstherapie ist die Lebenserwartung in den letzten Jahren bedeutend gestiegen. Dennoch gibt es noch keine Heilung.

Globale Statistik zu HIV/Aids 2018*

Gesamt: 37,9 Millionen Menschen mit HIV/AIDS
Ost- und Südafrika: 20,6 Millionen (=54,4%)
West- und Zentralafrika: 5,0 Millionen (=13.2%)
Osteuropa und Zentralasien: 1,7 Millionen (=4,5%)
Lateinamerika und Karibik: 2,24 Millionen (=5,9%)
Mittlerer Osten und Nordafrika: 0,24 Millionen (=0,6%)
Asien und Pazifik: 5,9 Millionen (=15,6%)
West-/Zentraleuropa und Nordamerika: 2,2 Millionen (5,8%)

Im Jahr 2010 haben sich 2,2 Millionen Menschen mit HIV infiziert. 2018 waren es 1,7 Millionen. Davon waren 160.000 Kinder unter 15 Jahren. 2010 waren es 270.000 Kinder unter 15 Jahren. Die Neuinfektionen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken.

Im Jahr 2018 erhielten weltweit  23,3 Millionen HIV-positive Personen eine antiretrovirale Behandlung. Dies entspricht 62% aller HIV-positiven Menschen. 2010 waren es 8 Millionen. Die Anzahl der Personen, die mit dem Virus leben und in Behandlung sind, ist kontinuierlich gestiegen.

* Epidemiological Factsheets. Austria. UNAIDS 2018

Weitere Daten zur weltweiten Epidemiologie von HIV/AIDS können auf der Homepage von UNAIDS abgerufen werden.
Genaue Daten zur europäischen Situation finden sich unter EuroHIV

90-90-90-Ziele von UNAIDS

  • 90 Prozent der Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion
  • 90 Prozent davon erhalten Medikamente
  • 90 Prozent davon sind „unter der Nachweisgrenze“, das heißt das Virus ist mit gängigen Methoden nicht mehr nachweisbar. HIV ist dann auch nicht mehr übertragbar.
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