Am Montag, 1. Dezember, ist Welt-Aids-Tag. 1988 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals diesen Tag zur Erinnerung an Verstorbene und zur Solidarität mit Menschen mit HIV aus. Dieser Gedenktag ist trotz medizinischer Fortschritte wichtiger denn je.
Denn allein die fehlenden US-Hilfen könnten laut Schätzungen von UNAIDS zu zusätzlich 6,6 Millionen HIV-Infektionen und 4,2 Millionen Todesfällen bis zum Jahr 2029 führen. Das Motto des Welt-Aids-Tages lautet daher auch: „Overcoming disruption, transforming the AIDS response“.
Für das UNAIDS-Ziel, die HIV-Epidemie bis zum Jahr 2030 für beendet zu erklären, sind die medizinischen Mittel vorhanden. Die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten (PrEP) schützt vor einer Infektion mit dem HI-Virus. Die antiretrovirale Therapie führt zu einer nahezu normalen Lebenserwartung und dazu, dass man das Virus nicht mehr übertragen kann.
Hierzu müssten Finanzierung und notwendige Mittel bereitgestellt werden. Die AIDSHILFE OBERÖSTERREICH, Zentrum für sexuelle Gesundheit, ruft daher anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember zu verstärktem Engagement für sexuelle Gesundheit, Prävention und gegen HIV-bezogene Diskriminierung auf.