Viele der Plakate, die HIV
und AIDS thematisieren, zeigen nackte Haut. Damit können einige
Zielgruppen besonders gut erreicht werden, manche wiederum gar
nicht. Bevölkerungsgruppen oder MigrantInnen, insbesondere aus dem
arabischen Kulturkreis, in dem allzu viel nackte Haut in der Öffentlichkeit
nicht gerne gesehen und auch in der Werbung nur sparsam gezeigt
wird, werden hiermit kaum angesprochen. MitarbeiterInnen aus
Migrationseinrichtungen berichteten, dass entsprechende Plakate oft
nicht positiv angenommen, sondern abgerissen werden.
Aus diesem Grund wird ganz
besonders darauf geachtet, in den Betreuungsbereich der AIDSHILFE
OBERÖSTERREICH nur Plakate und Bilder zu hängen, welche HIV und
AIDS auch ohne nackte Haut thematisieren.
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es
gibt uns. we do exist. мы есть |
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Eine solche Herangehensweise
ist für Plakatkampagnen, die sich ganz speziell an die Zielgruppe
MigrantInnen wenden, unbedingt erforderlich. Inspiriert durch ein
Plakat der Deutschen Aidshilfe hat die AIDSHILFE OBERÖSTERREICH
eine eigene Plakatkampagne gestartet, die sich gezielt an
MigrantInnen richtet. Die Plakate sollen in Migrationseinrichtungen
und Lokalen aufgehängt werden.
siehe auch:
>
Besser nicht zu nahe.
Über die Schwierigkeiten, Modelle für unsere Plakatkampagne zu finden
> Scheckübergabe
von Thomas Maderthaner/typografische Manufaktur
> Posting
auf Facebook und Wunderkinder
setzen auf Sicherheit (externer Link)